Institut fürPersonalgesprächeIFRPGWert-Abstract
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Wertschöpfungsmanagement - Kennzahlensysteme im Bereich Personal als Möglichkeit der WertschöpfungWie können Kennzahlensysteme im Bereich Personal effektiv eingesetzt werden? Wie kann das Wertschöpfungsmanagement im Untenehmen nutzbringend umgesetzt werden?Kennzahlen sollen Orientierung und eine objektivierte Entscheidungsbasis liefern. Kennzahlen sind ein Führungssystem. Dr. Michael Treier: "Es ist unumstritten, dass Personalführung und Zusammenarbeit als zentrale strategische und kritische Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen und deren Wertschöpfung gelten. [...] Diese handlungsbezogenen Konstrukte müssen aber operationalisiert und damit messbar und beobachtbar gemacht werden [...] Diese Operationalisierung ist keineswegs trivial, sondern kristallisiert sich als das Kernproblem einer kennwertorientierten Führung heraus und verlangt im Vorfeld partizipativen Ansatz" [aus: Dr. Michael Treier: Führung mit Kennwerten. Das Multi-Source-Feedback und sein Beitrag zu einer innovativen und strategisch ausgerichteten Führungskultur. München: Rainer Hampp Verlag, 2005. ISBN: 3-87988-918-X] Kennzahlensysteme: "Einzelne Kennzahlen geben verdichtet Informationen wieder, wobei sie aber nur über eine begrenzte Aussagekraft verfügen. Kennzahlensysteme verfügen über eine erweiterte Aussagekraft. Bei ihnen handelt es sich um mehrere miteinander in Beziehung stehender Kennzahlen." [aus: Martin Wollschläger: Wissensmanagement und Balanced Scorecard. Diplomarbeit. Fachhochschule Hannover. S. 34; Wollschläger verweist in seiner Arbeit auf: Jürgen Weber: Einführung in das Controlling. 10., Auflage Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2004. ISBN 3-7910-9243-X] Weber führt aus, dass es bei Kennzahlensystemen ebenso wie Kennzahlen finanzielle und nicht-finanzielle gibt. "Kennzahlensysteme, die nur finanzielle Kennzahlen enthalten, fokussieren die Aufmerksamkeit auf einen speziellen Ausschnitt der wirtschaftlichen Aktivitäten. Dagegen können die zu einem Kennzahlensystem gehörenden Kennzahlen auch versuchen, ein breites, die wesentlichen Bereiche umfassendes Bild zu zeichnen. " [Weber S. 254 f] Er fährt fort: "Kennzahlensysteme können sich auch bezüglich des Zusammenhangs der in ihnen enthaltenen Kennzahlen unterscheiden: Das Spektrum reicht von einer mathematischen Verknüpfung, die wir gleich am 'Stammvater' aller Kennzahlensysteme, dem DuPont System of Financial Control kennen lernen werden, über die Postulierung eines Ursache - Wirkungs - Zusammenhangs, wie er für die ebenfalls noch vorzustellende Balanced Scorecard typisch ist, bis zu einer reinen Klassifizierung [...] Im Falle einer mathematischen Verknüpfung spricht man von einem Rechensystem, bei einer sachlogischen Verknüpfung von einem Ordnungssystem." Auf der IFRPG-Veranstaltung im Januar 2005 zum Human Capital Management / Pesonal-Vermögen (Begriff Prof. Ortner, Fernuniversität Hagen) wurde auf das Kennzahlensystem Balanced Scorecard sowie die umfangreichere Erfassung des Personal-Vermögens eingegangen. (siehe Dokumente zum Thema HCM) Herr Dr. René Fahr, Universität zu Köln, Seminar für Allgemeine BWL und Personalwirtschaftslehre, hat den wissenschaftlichen Vortrag zum Thema "Kennzahlensysteme" auf der IFRPG-Veranstaltung gehalten. Schwerpunkte der Arbeit von Herrn Dr. Fahr sind "Personalcontrolling" und "Humankapital Management / Management des Personal-Vermögens" sowie "Personalbewertung". Ein wichtiger Aspekt seines Vortrags wird die praktische Anwendbarkeit von Kennzahlensystemen in Unternehmen sein. Herr Dr. Fahr führt aus: "Der Vortrag diskutiert die Anforderungen an das strategische Personalmanagement als Teil der wertorientierten Unternehmenssteuerung. Hierzu wird zuerst die Residualgewinnkennzahl EVA™ (Economic Value Added™) als in der Praxis weit verbreitetes Konzept des Wertschöpfungsmanagements dargestellt. Die Anreizentlohnung als Mittel um Mitarbeiter an zentrale Unternehmensziele zu binden, wird mit ihren Vor- und Nachteilen von wissenschaftlicher Seite diskutiert. Insbesondere wird darauf eingegangen, inwieweit der EVA als Grundlage einer Anreizentlohnung dienen kann und einzelnen Fehlanreizen mit einer so genannten Bonusbank vorgebeugt werden kann. Neben allgemeinen Problemen mit der Steuerungsgröße des Residualgewinns können stark kapitalorientierte Kennzahlen besonders bei personalintensiven Unternehmen eine problematische Entscheidungsgrundlage bilden. Im Weiteren wird deshalb gezeigt, wie der EVA™ im Rahmen des „Workonomics“™ -Konzepts der Boston Consulting Group basierend auf reinen Personalkennzahlen berechnet werden kann." Weiter zur Skizze der Vortrags von Dr. Fahr in Form einer PDF-Datei Weiter zum Vortrag von Dr. Fahr (passwortgeschützt) in Form einer PDF-Datei Die Begriffe EVA™ und Economic Value Added™ sind eingetragene Markenzeichen der Firma „Stern Stewart & Co.“ Der Begriff Workonomics™ ist ein eingetragenes Markenzeichen der „Boston Consulting Group“. |
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