Institut fürPersonalgesprächeIFRPGWissensmanagement
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„Wissensmanagement - KompetenzmanagementDas Personalmanagement in der Globalisierung“IFRPG-Veranstaltung am 12. Januar 2006Wissensmanagement und Kompetenzmanagement sind „Aufgaben höchster Priorität“ wie der Soziologe Bernhard von Mutius in seinem Buch "Die Verwandlung der Welt" formuliert. „Eine Ökonomie, deren Wertschöpfung immer mehr auf der Nutzung von Wissen basiert, braucht als Gegengewicht zur schnellen Verwertung und Entwertung die Dauerhaftigkeit und Langfristigkeit im Umgang mit Wissen, insbesondere in den Beziehungen zu den Trägern des Wissens. Nicht wenige Unternehmen, die sich in den Umstrukturierungs- bzw. Reorganisationsprojekten der neunziger Jahre verschlankt haben, bekamen anschließend schmerzhaft zu spüren, daß ihre Wissensbasis sehr viel schmaler geworden war, daß gerade im Mittelmanagement Lücken gerissen wurden, die durch Nachwuchskräfte nur sehr schwer zu schließen waren. Denn die komplexer werdenden Arbeitsprozesse beruhen – trotz im einzelnen weitgehend standardisierter Verfahren – auf spezifischen Erfahrungen und Fähigkeiten, für die implizites Wissen erforderlich ist. Ein Wissen, das man nicht allein in einer allgemeinen Fach- oder Businessausbildung und ganz sicher nicht in einem Schnellkurs erwerben kann und schon gar nicht einfach aus dem Internet oder von Datenbanken abrufen kann. Die Anziehung und die Bildung der besten Wissensarbeiter, der Aufbau und die Pflege des intellektuellen Kapitals sind deshalb für alle Organisationen Aufgaben von höchster Priorität. Und es sind Aufgaben, die Geduld, einen langen Atem und vor allem Kontinuität erfordern.“ (aus: Bernhard von Mutius: Die Verwandlung der Welt. Ein Dialog mit der Zukunft. Stuttgart: Klett-Cotta, 2000. S. 131)
Weder mit einem "Kran", der Gehirn einsetzt, noch mit dem Röntgenblick des Lesers kann Wissen im Unternehmen institutionalisiert werden. Um das Wissen zu erhalten, das Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele brauchen, ist Wissensmanagement und die kritische Reflexion darüber notwendig. Wissensmanagement bedarf eines kundigen Vorgehens - insbesondere vor dem Hintergrund der Globalisierung, die die Unternehmen nicht nur passiv erleben, sondern auch aktiv nutzen können und wollen. Dies hat unser wissenschaftlicher Referent Dr. Markus Reihlen (Internetseite von Dr. Reihlen) , Akademischer Rat der Universität zu Köln und Gold Star Professor der University of Wisconsin in seinem Buch „Internationalisierung professioneller Dienstleistungsunternehmen“ (Köln: Kölner Wissenschaftsverlag, 2006) deutlich gemacht. Aspekte eines effektiven Wissens- und Kompetenzmanagements haben wir zusammen mit Ihnen auf der Veranstaltung der IFRPG-Personalgespräche am 12. Januar 2006 diskutiert. FRAGEBOGEN zum Thema
Wissensmanagement
Was denken Sie über Wissensmanagement? Organisiert und managt Ihr Unternehmen "Wissen"? Können Sie leicht über das "gelagerte" Wissen verfügen? Können Sie das Wissen des Unternehmens ohne Aufwand bereichern? Das Institut für richtungsgebende Personalgespräche hat das einen Fragebogen erarbeitet, der Aussagen zu Aspekten des Themenbereichs enthält. Zur Durchsicht benötigen Sie sieben bis zehn Minuten. Positive Reaktionen, Offenheit, Klarheit, und Nachhaltigkeit gegenüber dem Thema "Wissensmanagement - Kompetenzmanagement" sind nach der Lektüre des Fragebogens garantiert. Bei Kritik, Anruf beim IFRPG! |
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